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Häufig gestellte Fragen

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FAQ
Häufig gestellte Fragen


In diesem Abschnitt finden Sie häufig gestellte Fragen zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2.

Der Aufbau erfolgt strukturiert nach
➦ generellen Fragestellungen, die die stationäre sowie ambulante Versorgung gleichermaßen betreffen
➦ Fragestellungen, die speziell auf den stationären Bereich zutreffen
➦ Fragestellungen, die speziell auf den ambulanten Bereich zutreffen

Um die Aktualität der Informationen stets zu gewährleisten, werden Sie in den einzelnen Abschnitten zu kompetenten und qualifizierten Informationsquellen weitergeleitet.

 
Woran erkenne ich eine Erkrankung mit dem Coronavirus CoVid-19?
Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 finden Sie unter:
Wie kann ich mich schützen?
Einen ausführlichen Fragenkatalog stellt das Robert Koch Institut für Sie bereit.
Die Antwort finden Sie dort beim Punkt: "Wie kann man sich bzw. seine Mitmenschen vor einer Ansteckung schützen?"
Wie ist die Meldepflicht?
Einen ausführlichen Fragenkatalog stellt das Robert Koch Institut für Sie bereit.
Die Antwort finden Sie dort beim Punkt: "Wie funktioniert der Meldeweg, was ist alles meldepflichtig und welche Informationen zu den Erkrankten werden ans RKI übermittelt?" Auch die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe bietet Informationen zu Meldepflicht. Sie finden die Informationen über folgenden Link. Klicken Sie auf der Seite auf "Informationen für die Praxis" und dann auf "Meldepflicht".
Welche Therapien gibt es?
Hinweise zu Erkennung, Diagnostik und Therapie von Patienten mit COVID-19 finden Sie unter:
Woher bekomme ich die aktuellen Zahlen?
Wie weist man das Virus nach?
Einen ausführlichen Fragenkatalog stellt das Robert Koch Institut für Sie bereit.
Die Antwort finden Sie dort beim Punkt: "Wie wird eine Infektion mit SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen?"
Was sind die Übertragungswege von SARS-CoV2?
 
Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion.
Welche Schutzkleidung ist bei SARS-CoV2 erforderlich?
Versorgung von SARS-CoV2 positiven Patienten ähneln dem Vorgehen bei Influenza Patienten.Zurzeit ist an vielen Kliniken der umsichtige Einsatz von Schutzausrüstung erforderlich.Bei SARS-CoV2 handelt es sich um ein behülltes Virus. Es können Desinfektionsmittel mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid“, „begrenzt viruzid PLUS“ und „viruzid“ eingesetzt werden.
Tenazität
In Studien konnten SARS-CoV2 noch bis zu 72h auf Stahl und Plastikmaterialien nachgewiesen werden.
  • QuelleAerosol and surface stability of HCoV-19 (SARS-CoV-2) compared to SARS-CoV-1
Es ist natürlich zu bedenken, dass es sich bei diesen Daten, um experimentelle Ergebnisse handelt. Epidemiologische Beobachtungen gehen davon aus, dass Schmierinfektionen keine wesentliche Rolle bei der Übertragung spielen.
Dauer der Infektiosität
Infektiosität besteht immer dann, wenn vermehrungsfähige Viren von einer (meist symptomatischen) Person weiterverbreitet werden können. 
Exakte Angaben zur Dauer der Infektiösität einer Person nach positivem Testergebnis können bisher nicht sicher gegeben werden. Erste Daten zeigen, dass bis zu acht Tage nach Symptombeginn noch vermehrungsfähige Viren in den tiefen Atemwegs-Sekreten nachgewiesen werden können.
  • Quelle – Clinical presentation and virological assessment of hospitalized cases of coronavirus disease 2019 in a travel-associated transmission cluster
Umgang mit Kontakt-Mitarbeitern
Im Umgang mit Kontaktpersonen wird ein zweistufiges Verfahren empfohlen. Zunächst ist das Infektionsrisiko nach definierten Kriterien zu ermitteln, bevor dann entschieden wird, welches Vorgehen für diese Kontaktperson vorgenommen werden sollte:Darüber hinaus sollten die lokalen Empfehlungen der Arbeits-/Betriebsmedizin beachtet werden.
Umgang mit Reiserückkehrern: Wie ist mit Personen umzugehen, die innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Land oder einem Gebiet zurückkehren, in denen das Risiko für die SARS-CoV-2-Übertragung hoch ist, weil es in diesen Ländern bzw. Regionen fortgesetzte Übertragungen von Mensch zu Mensch gibt?
Hierzu gibt es beim Robert-Koch-Institut eine kontinuierlich aktualisierte Aufstellung der Regionen und Länder:Neben der klinischen Symptomatik und der Frage nach Kontakt zu einer Person mit bestätigtem SARS-CoV-2-Nachweis ist der anamnestische Hinweis, ob die Person innerhalb der letzten 14 Tage in einem der Risikogebiete war, ein wichtiger Hinweis, um einen Verdacht zu erhärten oder auszuräumen. Für entsprechende Reiserückkehrer gibt es im Land NRW die Verordnung CoronaSchVO:Dem Erlass zufolge haben entsprechende Reiserückkehrer grundsätzlich Zugangsbeschränkungen z.B. in Krankenhäusern und andern Gesundheitseinrichtung (Anmerkung: Vergleichbare Erlasse sind auch durch weitere Bundesländer veröffentlicht worden).

Für medizinisches Personal können lokale und regionale Sonderregelungen getroffen werden, um die Versorgung sicherzustellen.Diese erfolgen in Absprache mit der zuständigen lokalen Aufsichtsbehörde, d.h. dem Gesundheitsamt. Um herausfinden, welches Gesundheitsamt zuständig ist, kann z.B. das PLZ-Tool des RKI verwendet werden. 
Diagnostik: Wann ist eine Diagnostik zum Nachweis von SARS-CoV-2 indiziert?
Grundsätzlich sollten nur symptomatische Personen getestet werdenJe nach anamnestischer Konstellation (Kontakt zu bestätigten Fällen, Aufenthalt in Risikogebieten, Wohnen/Leben/Arbeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens mit einem gehäuften Auftreten von Atemwegsinfektionen) ist die Testindikation großzügig zu stellen.Die Durchführung der Diagnostik (welches Probenmaterial etc.) ist hier beschriebenAnsprechpartner zu Fragen der Labordiagnostik und Referenzuntersuchungen sind hier zu finden
 
Umgang mit stationären Kontaktpatienten
Im Umgang mit Kontaktpersonen wird ein zweistufiges Verfahren empfohlen. Zunächst ist das Infektionsrisiko nach definierten Kriterien zu ermitteln, bevor dann entschieden wird, welches Vorgehen für diese Kontaktperson vorgenommen werden sollte:Darüber hinaus sollten die lokalen Empfehlungen der zuständigen Krankenhaushygiene-Abteilung beachtet werden.
Besucherregelung: Wie ist mit Besuchern im stationären Bereich umzugehen?
Ein Hauptziel der Maßnahmen ist die Reduktion der sozialen Kontakte, um Übertragungen von Mensch zu Mensch zu verhindern. Deswegen sind hier auch entsprechende Erlasse erfolgt, die eine größtmögliche Reduktion bis zum Besuchsverbot anordnen. Ausnahmen sind Begleitpersonen von Kindern, Schwangeren und Besuche in palliativen Situationen.
 
Wann muss ein Patient in Quarantäne?
Einen ausführlichen Fragenkatalog stellt das Robert Koch Institut für Sie bereit.
Die Antwort finden Sie dort beim Punkt: "Wann muss man in behördlich angeordnete Quarantäne?"
Welche Hygienemassnahmen muss man in der Praxis einhalten?
Einen ausführlichen Fragenkatalog stellt das Robert Koch Institut für Sie bereit.
Die Antwort finden Sie dort beim Punkt: "Welche Hygienemaßnahmen sollten in medizinischen Einrichtungen bei der Pflege und Behandlung von Patienten mit unspezifischen akuten respiratorischen Infektionen getroffen werden?"Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:
Wann muss ein Patient in die Klinik?
Informationen zur stationären Einweisung eines infizierten Patienten finden Sie unter: